Titel: Baum's Fahrgerüst für Bauzwecke.
Autor: Baum,
Fundstelle: 1881, Band 240 (S. 349–350)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj240/ar240133

Baum's Fahrgerüst für Bauzwecke.

Mit Abbildungen auf Tafel 28.

Das Fahrgerüst von H. Baum in Breslau (* D. R. P. Kl. 37 Nr. 11677 vom 10. Februar 1880) weist eine ziemlich einfache Vorrichtung zum Heben und Senken der Bühne auf. Letztere gleitet an aufrecht stehenden Rüstbäumen A (Fig. 25 und 26 Taf. 28), welche ihrer ganzen Höhe |350| nach mit je 0m,5 von einander entfernten Löchern a versehen sind. In diese können kurze Gasrohrstücke B geschoben werden. An ein solches Rohrstück B wird in passender Höhe mittels der Arme C eine Zahnstange D gehängt und mit dieser das Getriebe der an der Fahrbühne gelagerten Kurbelwelle E in Eingriff gebracht und dieser durch die nachstellbare Gegenrolle F gesichert.

Beim Drehen der Kurbelwelle E haspelt sich die Bühne an der Zahnstange D in die Höhe; sie wird dann durch Rohrstücke B, welche in passende Löcher der Rüsthölzer A geschoben werden, getragen, so daſs sie vollkommen verläſslich gestützt ist. Soll sie nach Vollendung der Arbeiten in der betreffenden Gebäudehöhe noch weiter gehoben werden, so wird die Zahnstange ausgehoben und höher gehängt. Es genügt demnach ein verhältniſsmäſsig kurzes Stück einer solchen Zahnstange, um die ganze Gebäudehöhe befahren zu können.

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