Titel: Lentner's Rübenschnitzelpresse.
Autor: Lentner,
Fundstelle: 1881, Band 240 (S. 444–445)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj240/ar240168

Lentner's Rübenschnitzelpresse.

Mit Abbildungen auf Tafel 36.

Bei der Rübenschnitzelpresse von S. Lentner in Breslau (* D. R. P. Kl. 89 Nr. 11560 vom 25. Mai 1880) wirkt auf die Schnitzel auſser dem Druck einer Preſsschnecke auch noch ein durch den Mantel des Preſsgehäuses unmittelbar hervorgerufener Druck. Die an dem Hohlkegel A (Fig. 10 Taf. 36) angegossenen Schraubenwindungen sind im Gegensatz zum bisherigen Gebrauch hohl, um dem ausgepreſsten Saft besseren Abfluſs zu gestatten. Die Schnecke A sowohl, wie der über dieselbe geschobene, sich nach oben verjüngende, aus Blech hergestellte Preſsmantel B sind mit kleinen Löchern siebartig versehen, welche entgegen der Drehungsrichtung schräg gestellt sind, damit sie nicht Ursache des Zerreibens der Schnitzel werden sollen. Der Preſsmantel ist wellenförmig profilirt (vgl. Fig. 12), um die Schnitzel zu hindern, an der Drehung der Schnecke theilzunehmen. Während dieser Drehung erhält der Preſsmantel durch die aus Fig. 11 ersichtliche Excenter- und Hebelvorrichtung eine auf- und abgehende Bewegung. Durch das jedesmalige Niederdrücken desselben wird wegen seiner Verjüngung nach oben ein Druck auf die zwischen ihm und der Schnecke angehäuften Schnitzel unmittelbar ausgeübt. Damit dieser Druck sich |445| möglichst oft wiederhole, ohne eine zu plötzliche Kraftsteigerung herbeizuführen, läſst Lentner den Preſsmantel diese Auf- und Abbewegung während jeder Umdrehung der Schnecke 8mal ausführen.

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