Titel: Neuerung am Drehessigbilder.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1881, Band 240/Miszelle 21 (S. 163)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj240/mi240mi02_21

Neuerung am Drehessigbilder.

Bei dem Drehessigbilder von F. Michaelis (1880 237 170) werden die mit Essiggut gefüllten Fässer täglich 4 bis 6mal auf ihren Lagerhölzern derart umgerollt, daſs eine freie Länge gleich der Abwickelung des Wälzungskreises eines Fasses dazu nöthig ist. – Um nun an Raum zu sparen, wird nach G. Zartmann in Bonn (* D. R. P. Kl. 6 Nr. 12959 vom 5. Juni 1880) jedes Faſs durch zwei Achsen auf vier Rollen gelagert. Der Arbeiter dreht das Faſs, an dem über dem Boden vorspringenden vorderen Rand fassend, einmal nach rechts, das nächste Mal nach links um seine Achse, so daſs der sonst nöthige freie Raum wegfällt und in jeder Faſsreihe durch drei Fässer ausgefüllt werden kann. Als weiterer Vortheil dieser Anordnung ist noch der geringere Kraftaufwand beim Drehen der Fässer zu erwähnen. Zur Controle, ob das vorgeschriebene Rollen der Fässer durch die Arbeiter auch wirklich geschehen ist, befindet sich an jedem Faſs eine halbkreisförmige Rinne, in der sich eine kleine Kugel bewegt, welche, je nachdem das Faſs nach rechts oder links gedreht wird, auf die entsprechende Seite rollt und vorn durch eine eingekittete Glasplatte geschlossen und dadurch dem Arbeiter unzugänglich ist.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Orte
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: