Titel: Neuerung an Kohlensturzvorrichtungen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1881, Band 240/Miszelle 4 (S. 239)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj240/mi240mi03_4

Neuerung an Kohlensturzvorrichtungen.

Durch P. Gerhardt in Ruhrort (* D. R. P. Kl. 81 Nr. 9889 vom 4. September 1879) und durch J. Weidtman in Dortmund (* D. R. P. Kl. 81 Nr. 10428 vom 30. December 1879) wurde in verschiedener Form der Gedanke verwirklicht, Kippbühnen nicht um feststehende Zapfen schwingen zu lassen, sondern dieselben mit convexen Auflagerplatten zu versehen, welche auf ebenen Grundplatten rollen. Das Kippen tritt wie gewöhnlich selbstthätig beim Auffahren des beladenen Wagens auf die Bühne ein und wird durch eine Bremse geregelt. Durch die rollende Bewegung der Stützplatten wird beim kippen zugleich eine Vorwärtsbewegung der Bühne mit dem Wagen herbeigeführt. Die Verbindung der Bühne mit der Bremse erfolgt in der Weise, daſs eine an der Bühne angehängte Zahnstange in ein Getriebe greift, welches auf der Achse der Bremsscheibe sitzt. Zum Festhalten der Bühne in den äuſsersten Lagen hat Weidtman eine durch einen besonderen Hebel steuerbare Klinkenvorrichtung angebracht, während bei der Kippvorrichtung Gerhardt's die Hubbegrenzung schon durch die Form der Auflagerplatten bedingt ist; bei letzterer Vorrichtung ist auch noch eine stellbare Schüttrinne angebracht. – Bei dieser Gelegenheit sei auch auf die ausziehbare Verladerinne von C. Lührig in Dresden (* D. R. P. Kl. 81 Nr. 10183 vom 16. December 1879) verwiesen.

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