Titel: F. Witte's Aufzug für Speisen u. dgl.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1881, Band 240/Miszelle 6 (S. 239–240)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj240/mi240mi03_6

F. Witte's Aufzug für Speisen u. dgl.

Um die Fahrstühle von Aufzügen für Speisen und andere kleine Lasten in jeder Höhe geräuschlos und sicher festzustellen, trifft F. Witte in Berlin (* D. R. P. Kl. 35 Nr. 12035 vom 11. Juni 1880) die Einrichtung, daſs die Triebseilscheibe durch die vom Fahrstuhl und Gegengewicht hervorgebrachte Anspannung des Seiles gegen einen Bremsklotz gedrückt wird. Die Bewegung des Fahrstuhles ist nur so lange möglich, als die Triebseilscheibe mittels einer durch Tritte zu bethätigenden Zugvorrichtung vom Bremsklotz entfernt gehalten wird. Beim Loslassen des Auslösetrittes wird die Seilscheibe sofort abgebremst. Zur Erhöhung der Sicherheit ist der Fahrstuhl mit einer Fangvorrichtung versehen, welche lediglich aus einer Blattfeder besteht, welche ihn mit dem Tragseil verbindet. Dieselbe ist durch die Belastung in der Regel so viel durchgebogen, daſs sie an den Führungssäulen des Aufzuggerüstes |240| vorbeigleitet. Nach eingetretenem Seilbruch streckt sie sich und ihre zugeschärften und gehärteten Enden greifen in die Führungsschienen ein.

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