Titel: Ueber das Picen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1881, Band 240/Miszelle 20 (S. 327–328)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj240/mi240mi04_20

Ueber das Picen.

Wird der bei der Rectification des californischen Erdöles in der Blase bleibende Rückstand bei starker Glut der trocknen Destillation unterworfen, so erhält man eine grüngelbe krystallinische Masse, welche nach C. Gräbe und J. Walter (Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft, 1881 S. 175) mit |328| dem Picen aus dem Braunkohlentheer (vgl. 1881 238 504) identisch ist. Das reine Picen, C22H14, bildet farblose Krystalle, welche bei 330 bis 335° schmelzen und bei 520° sieden. Das Picen gehört anscheinend in die Reihe von Phenanthren und Chrysen, welche demnach aus folgenden Kohlenwasserstoffen besteht:

Benzol Siedepunkt 80,5°
Naphtalin 217,0
Phenanthren 335,0
Chrysen 436,0
Picen 520,0.

Wahrscheinlich ist das von H. Morton im Erdöl aufgefundene Thallen unreines Picen.

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