Titel: Tauenhackmaschine von Ferd. Jagenberg in Remscheid.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1881, Band 240/Miszelle 5 (S. 324)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj240/mi240mi04_5

Tauenhackmaschine von Ferd. Jagenberg in Remscheid.

Bisher wurde das Zerkleinern der für den Holländer bestimmten Taue vielfach von Hand mit der sogen. Tauenhacke ausgeführt. Die Arbeit war an und für sich nicht so schwer, daſs man sich gezwungen fand, behufs Ersparung von Arbeitskraft besondere Maschinen zu benutzen; dieselben hätten jedoch zweifellos die Ausgaben für das Hacken der Taue vermindert und jedenfalls ein stets gleichartiges Product geliefert, wie es die freie Hand begreiflicher Weise nicht schaffen kann.

Die in der Papierzeitung, 1881 * S. 122 mitgetheilte Jagenberg'sche Maschine hat äuſserlich die Form der in der Metallindustrie gebräuchlichen Schere. In einem sehr starken Gestell sind nämlich zwei Messer aufgestellt, von denen das obere, in Führungen gleitend, von einer Kurbel in Bewegung gesetzt wird. Das untere Messer ist aber nicht parallel zum oberen angebracht, sondern befindet sich in geneigter Lage. Beide Messer sind mit Klemmschrauben auf ihren Unterlagen befestigt und werden, wenn das Stumpfwerden und Schleifen es nöthig macht, durch Schrauben wieder in die zum guten Schnitt erforderliche Lage gebracht. Die Leistungsfähigkeit beträgt etwa das 4 bis 5fache der Handarbeit.

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