Titel: Verfahren zum Schweiſsen von Eisen mit Nickel und Kobalt.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1881, Band 240/Miszelle 14 (S. 404)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj240/mi240mi05_14

Verfahren zum Schweiſsen von Eisen mit Nickel und Kobalt.

Th. Fleitmann in Iserlohn (D. R. P. Kl. 40 Zusatz Nr. 13304 vom 8. Juni 1880) hat gefunden, daſs man nicht nur Eisen und Stahl mit reinem Nickel oder Kobalt oder eisenhaltigem Nickel zusammenschweiſsen und solcherweise nickelplattirte Bleche und Draht herstellen, sondern auch die Legirungen von Kupfer und Nickel, die sich in der Glühhitze walzen lassen, mit Nickel durch Schweiſsproceſs vereinigen kann, sei es unter dem Hammer oder durch kräftigen Walzendruck (vgl. 1879 234 490). Erforderlich ist, daſs man dabei die zu schweiſsenden Metalle in dünnes Metallblech, namentlich Eisenblech, einschlieſst, welches dann wieder abgebeizt wird, oder daſs man die Metalle in luftdicht verschlossenen Gefäſsen glüht. Ferner kann man die Metalle vor dem Zusammenbringen in einer Atmosphäre von Kohlenwasserstoffen oder Kohlenoxydgas glühen, worauf ein rasches Hämmern und Auswalzen folgen muſs. In gleicher Weise lassen sich auch Eisenbleche mit den Legirungen von Kupfer und Nickel mittels Schweiſsproceſs herstellen.

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