Titel: Neuerungen in der Weinbereitung.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1881, Band 240/Miszelle 15 (S. 470)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj240/mi240mi06_15

Neuerungen in der Weinbereitung.

F. A. Reihlen in Stuttgart (D. R. P. Kl. 6 Nr. 10945 vom 1. Januar 1880) will die zerdrückten Trauben oder Preſsrückstände bis zum Siedepunkt des Wassers erhitzen, um dadurch die Zellen zu zersprengen, in welchen die färbenden und aromatischen Stoffe eingeschlossen sind, so daſs diese Stoffe mit Weinmost oder Wasser leicht ausgelaugt werden können. Die so ausgelaugten Häute sollen dann noch Gährungserreger gleich der besten Hefe sein, eine glanzhelle Vergährung ohne den üblen Hefengeschmack liefern und ein neues Material für Champagnerfabrikation und für die Umgährung von Weinen, namentlich Obstweinen bilden.

A. Kirchner in Illingen, Württemberg (* D. R. P. Kl. 6 Nr. 10954 vom 4. Februar 1880) construirte einen Weinwärmeapparat aus zwei in einander eingeschalteten Glocken oder Hauben, deren Zwischenräume der Wein in dünner Schicht durchströmt, während die innere Glocke durch Wasserdämpfe erhitzt wird.

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