Titel: Ziegel- und Thonwaarenpresse mit Vorrichtung zum Abmessen des zu formenden Materials.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1881, Band 240/Miszelle 5 (S. 467–468)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj240/mi240mi06_5
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Ziegel- und Thonwaarenpresse mit Vorrichtung zum Abmessen des zu formenden Materials.

Die Form dieser übrigens recht mangelhaft construirten Presse von Gust. H. Hedrich in Pegau, Sachsen (* D. R. P. Kl. 80 Nr. 12616 vom 16. April 1880) besteht aus dem mit dem Gestell festen Boden, einem oben und unten offenen prismatischen, senkrecht verschiebbaren Kasten, welcher die Seitenflächen des zu pressenden Gegenstandes stützt und aus dem mittels Schraube und Schwungkugeln senkrecht bewegbaren Preſskolben. Nach vollzogener Pressung wird letzterer nach oben bewegt und der prismatische Kasten nach unten geschoben, worauf der gepreſste Stein von dem festen Boden verhältniſsmäſsig bequem abgehoben werden kann.

Zum Pressen gewöhnlicher Mauerziegel und der Torfziegel soll der prismatische Kasten so hoch gemacht werden, daſs drei Stück in demselben Platz finden; man braucht alsdann erst nach 3maligem Pressen jenen Kasten niederzuschieben. Damit die einzelnen Ziegel bei diesem Verfahren nicht an einander haften, soll nach jedesmaligem Pressen „ein geeignetes Zwischenmaterial“ eingestreut werden; um die Ziegel gleich dick zu erhalten, wird eine Vorrichtung zum Abmessen des zu formenden Materials angewendet. Letztere besteht in einem Einwurftrichter, unter dessen unterem offenem Ende oben offene Holzkästen bestimmter Gröſse hinweggeschoben werden, wobei sie bis zum Rande gefüllt werden.

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