Titel: Text.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1881, Band 241 (S. 418–419)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj241/ar241153

Amerikanische Mannloch-Versteifungsringe.

Mit Abbildungen auf Tafel 31.

Die Figuren 5 bis 8 Taf. 31 zeigen zwei verschiedene Arten der Versteifung eines Mannloches, welche nach der Locomotive bezieh. der Zeitschrift des Verbandes der Dampfkessel-Ueberwachungsvereine, 1881 S. 40 in Amerika vielfach angewendet werden sollen. Fig. 5 und 6 |419| stellen eine äuſsere Versteifung dar, wie sie in ähnlicher Form auch in Deutschland vorkommt. Der guſseiserne Ring ist mit einem Falz versehen, in welchen der Deckel mit einem Gummiring eingelegt wird. In vieler Beziehung besser als diese Form ist die in Fig. 7 und 8 gezeichnete innere Versteifung. Bei dieser braucht zunächst der Blechausschnitt nicht gröſser zu sein als die Einsteigeöffnung (wie dies bei der ersten Anordnung nöthig ist). Wie ferner der Vergleich von Fig. 6 mit Fig. 8 zeigt, versteifen diese innern Ringe das Blech besser gegen Geradstreckung. Es können endlich bei dieser Anordnung beide Theile, Sitz und Deckel, eben gehobelt werden und die Bügelschrauben brauchen dann nur wenig angezogen zu werden, um einen dichten Verschluſs herzustellen. Dieser innere Verstärkungsring wird auch wegen seiner mehrfachen Vorzüge von der Hartford Steam Boiler Inspection and Insurance Company bei Neubeschaffung von Kesseln vorgeschrieben. Bei sehr kleinen Kesseldurchmessern ist allerdings seine Anwendung nicht gut möglich.

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