Titel: Masse für Spielwaaren.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1881, Band 241/Miszelle 11 (S. 77)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj241/mi241mi01_11

Masse für Spielwaaren.

R. Martin in Sonneberg, Thüringen (D. R. P. Kl. 39 Nr. 12 999 vom 13. Mai 1880) mischt 20 bis 100 Th. Zinkoxyd mit 5 bis 10 Th. Weinstein oder gebranntem Alaun und 100 Th. Stärkemehl und der erforderlichen Menge Wasser, um aus der erhaltenen teigartigen Masse die betreffenden Gegenstände zu formen. Mischt man diese Stoffe bei einer Temperatur unter 15° und gieſst sie in vorher erwärmte Formen, so erhält man einen spröden und brüchigen Körper, welcher aber durch Einbringen in ein etwa 50° heiſses Wasserbad sofort elastisch wird. Die so erhaltenen Spielwaaren erhalten nun einen matten, abwaschbaren Ueberzug von Collodium, welches mit einer Lösung von Wachs in Aether gemischt ist, oder für billigere Gegenstände einen Ueberzug von Wasserglas.

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