Titel: Elektrische Kraftübertragung zum Betrieb von Erahnen in Docks.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1881, Band 241/Miszelle 4 (S. 75)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj241/mi241mi01_4

Elektrische Kraftübertragung zum Betrieb von Erahnen in Docks.

Unter dem Hinweis auf die Uebelstände, welchen der gemeinschaftliche Betrieb der Krahne eines Docks durch hydraulischen Druck mit sich bringt, befürwortet E. Hospitalier in La Lumière electrique die Anwendung elektrischer Kraftübertragung zu dem bezeichneten Zweck. Der wesentlichste Nachtheil des Krahnbetriebes mittels Accumulator ist der, daſs das Heben einer Last auf eine bestimmte Höhe die gleiche Menge Druckwasser erfordert, wie groſs auch die zu hebende Last (natürlich innerhalb der Tragfähigkeit des Krahns) sei. Der Accumulatordruck muſs zum Heben der gröſsten Krahnbelastung ausreichen. Das im Wasser aufgespeicherte Arbeitsvermögen wird auch nur voll ausgenutzt (abgesehen von Verlusten durch Reibung und Rohrundichtheit, welche bis zu 50 Proc. betragen), wenn die Maximallast zu heben ist. Beim Heben nur eines Bruchtheiles derselben, beispielsweise des vierten Theiles, gehen drei Viertel der in dem verbrauchten Betriebswasser aufgespeicherten Arbeitsmenge vollständig verloren. Von diesem Verlust wäre die elektrische Kraftübertragung frei und es würde überdies der Verlust, welcher durch die Transmission der Kraft an und für sich bedingt ist, beim Heben kleinerer Lasten sich noch vermindern. Der Verwirklichung des Vorschlages müſste jedoch die Lösung der Aufgabe vorausgehen, Ströme von der erforderlichen Stärke zu erzeugen und so zu theilen, daſs die Theilströme verschiedene und nach Belieben veränderliche Stärke hätten.

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