Titel: Zur Verwendung des Mais in der Spiritusbrennerei.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1881, Band 241/Miszelle 12 (S. 158–159)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj241/mi241mi02_12

Zur Verwendung des Mais in der Spiritusbrennerei.

Um den hohen Fettgehalt des Mais, welcher für die Anwendung desselben zu Brennereizwecken nachtheilig ist (vgl. Märcker 1880 236 470) zu verringern, will C. de Leeuw die 24 Stunden in Wasser eingeweichten und dann gröblich zerstoſsenen Maiskörner in einer Salzlösung von 1,116 spec. Gew. |159| bringen, auf welcher die fettreichsten Theile schwimmen. Bei einem derartigen Versuche setzten sich 91,2 Procent der zerstoſsenen Körner zu Boden, 8,8 Proc. waren an die Oberfläche gestiegen, deren Zusammensetzung folgende war:

Schwere Leichte
Wasser 11,42 8,14
Proteïnstoffe 7,10 10,10
Fett 2,33 19,07
Aschenbestandtheile 2,86 13,30
Stickstofffreie extractive Stoffe, mit Ausschluſs der Stärke 7,34 6,34
Stärke 67,57 37,54
Cellulose 1,38 5,48
–––––––––––––––––––
100,00 100,00.

Durch Ausscheidung der Antheile, welche leichter als 1,116 sind, erhält man demnach ein weniger Fett, aber mehr Stärke enthaltendes Maischgut. (Aus dem Laboratoire agricole de Hasselt durch die Zeitschrift für Spiritusindustrie, 1881 S. 223.)

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