Titel: Trennung des Wolframs von Antimon und Arsen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1881, Band 241/Miszelle 17 (S. 321)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj241/mi241mi04_17

Trennung des Wolframs von Antimon und Arsen.

Um in einem wesentlich aus Eisen, Wolfram, Arsen und Antimon bestehenden Hüttenproducte die einzelnen Bestandtheile zu bestimmen, wurde die fein gepulverte Masse von A. Cobenzl (Monatshefte für Chemie, 1881 S. 259) mit concentrirter Salpetersäure übergossen und unter zeitweiligem Zusatz von Salzsäure 5 bis 6 Tage auf dem Wasserbade erwärmt. Die Lösung sammt der ausgeschiedenen gelben Wolframsäure wurde nun auf dem Wasserbade zur Trockne eingedampft, der staubig trockne Rückstand mit ganz verdünnter Salpetersäure wieder aufgenommen und nochmals zur Trockne gebracht. Diese Operation wiederholte er 3 mal und nahm erst dann den Rückstand mit sehr verdünnter Salpetersäure unter Zusatz von etwas Weinsäure auf, erwärmte die Lösung auf dem Wasserbade bis 100°, filtrirte, wusch hierauf die zurückgebliebene Wolframsäure unter Decantation mehrmals mit angesäuertem siedendem Wasser und brachte dieselbe dann zuletzt auf das Filter. Das gesammte Wolfram bleibt dann auf dem Filter und wird von der etwa vorhandenen Kieselsäure durch Behandeln mit verdünntem Ammoniak getrennt, während Arsen, Antimon und Eisen sich in der Lösung befinden.

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