Titel: Zur Bestimmung von Jod.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1881, Band 241/Miszelle 19 (S. 323)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj241/mi241mi04_19

Zur Bestimmung von Jod.

Um bei der Bestimmung des Jodes nach Reinige mit übermangansaurem Kalium eine rasche Klärung der Flüssigkeit zu erreichen, soll man, wie G. Klemp in der Zeitschrift für analytische Chemie, 1881 S. 248 mittheilt, eine Lösung von reinem Chlorzink zusetzen. Der entstehende voluminöse Niederschlag von basisch kohlensaurem Zink reiſst den Manganhyperoxydhydrat-Niederschlag mit sich nieder und die überstehende Flüssigkeit klärt sich nach Wegnahme vom Feuer in wenigen Secunden. Es muſs hierbei jedoch sehr darauf geachtet werden, daſs kohlensaures Alkali in geringem Ueberschuſs vorhanden bleibe.

Zur Nachweisung des Jodes im Urin soll man denselben nach F. Field (Chemical News, 1881 Bd. 43 S. 109) mit 1 bis 2 Tropfen Salzsäure, etwas Stärkelösung und dann mit etwas salpetrigsaurem Kalium versetzen. Weniger gut ist die Anwendung von Chloroform und Schwefelkohlenstoff.

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