Titel: Zur Verarbeitung Stickstoff haltiger organischer Stoffe.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1881, Band 241/Miszelle 22 (S. 323–324)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj241/mi241mi04_22

Zur Verarbeitung Stickstoff haltiger organischer Stoffe.

Nach Th. Richters in Breslau (D. R. P. Kl. 75 Nr. 13 594 vom 18. September 1880) werden Lederabfälle, Haare, Blut, Tuchabfälle u. dgl. mit einer Lösung von Potasche getränkt, getrocknet und in verschlossenen Gefäſsen geglüht. Ammoniak, Leuchtgas und Theer werden in bekannter Weise gesondert aufgefangen und verwerthet; der Rückstand wird unter Zusatz von Eisen |324| ausgelaugt, um durch Abdampfen Blutlaugensalz zu gewinnen. Die nach dem Auskrystallisiren des Ferrocyankaliums bleibende Lauge, welche vorwiegend kohlensaures und ätzendes Kali enthält, wird wieder zum Tränken Stickstoff haltiger Abfälle verwendet; doch muſs beim Trocknen das kaustische Kali mit Kohlensäure gesättigt werden.

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