Titel: Zur Kenntniſs der Harzessenz.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1881, Band 241/Miszelle 24 (S. 324)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj241/mi241mi04_24

Zur Kenntniſs der Harzessenz.

W. Kelbe (Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft, 1881 S. 1240) hat den bei 190 bis 200° siedenden Antheil der Harzessenz (vgl. 1880 237 255) mit concentrirter Schwefelsäure auf 100° erwärmt, und die entstandene Sulfosäure in das Bleisalz (C11H15SO3)2Pb3H2O übergeführt. Der durch Erhitzen des Bleisalzes mit Salzsäure erhaltene Kohlenwasserstoff C11H16 ist eine farblose, das Licht stark brechende Flüssigkeit, die dem Metaisocymol ähnlich riecht und bei 186 bis 188° siedet. Mit Chromsäuremischung gekocht, wird er langsam zu Isophtalsäure oxydirt.

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