Titel: Herstellung von nicht zusammenklebenden Pechfäden.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1881, Band 241/Miszelle 7 (S. 319)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj241/mi241mi04_7

Herstellung von nicht zusammenklebenden Pechfäden.

Die Erfindung von Eug. Guillemand in Lille, Frankreich (D. R. P. Kl. 8 Nr. 13878 vom 5. November 1880) besteht darin, einen Pechfaden oder Pechdraht herzustellen, welcher, auf Rollen oder Knäuel gewickelt, ebenso wie gewöhnliches Garn auf der Nähmaschine verbraucht werden kann, wobei Vorsorge gegen das Zusammenkleben desselben getroffen ist, indem der vollkommen getränkte und abgekühlte Pechdraht mit einer nicht klebenden Umhüllung, z.B. mit gepulvertem Talkstein, Wasserblei, Metallpulver (Bronze), Mehl, Seifenpulver oder auch flüssigem Wachs, Firniſs o. dgl. versehen ist. Die Vortheile dieses so hergestellten Pechfadens sind: eine erleichterte Arbeit der Nähmaschine, gröſsere Bequemlichkeit und Reinlichkeit bei Handhabung derselben und vor allen Dingen die Sicherheit, die zu nähenden Gegenstände nicht durch her ab tropfen des heiſses Pech zu beschmutzen.

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