Titel: Herstellung von Faserpolstern zum Umhüllen von Wärmeleitungen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1881, Band 241/Miszelle 7 (S. 405–408)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj241/mi241mi05_7

Herstellung von Faserpolstern zum Umhüllen von Wärmeleitungen.

Fritz Pasquay in Wasselnheim, Elsaſs (D. R. P. Kl. 47 Nr. 14079 vom 26. October 1880) empfiehlt folgendes Verfahren: Man stellt aus Gewebe (Kattun, Kartuschtuch u.s.w.) durch Nähen, Kleben o. dgl. Schläuche von einer gröſseren Länge her, zieht sie mit der Nath nach auſsen auf eine polirte Röhre auf und zieht so, während gleichzeitig die Faserlunten (Faserbänder) in diesen Schlauch eingeleitet werden, den letzteren sammt den Einlagen durch das polirte Rohr, so daſs also die Nath des Schlauches in das mit |406| den Faserbändern gefüllte Innere desselben verlegt wird. Hat man das anfangs auf der Auſsenwandung der Röhre aufgezogene Stück Schlauch, auf diese Weise mit Faserstoff gefüllt, durchzogen, z.B. 20m, so zieht man eine neue Länge auf die Röhre auf, näht das Ende dieses frischen Schlauchstückes an das noch im Rohre steckende Ende des bereits gefüllten Schlauches und zieht weiter durch. So gelangt man zur Herstellung sehr langer Faserschläuche von rundem Querschnitt, welche, um platt zu werden, wie es zur Umhüllung von Rohren zweckmäſsig ist, zwischen zwei Walzen, die so gelagert sind, daſs ihre Achsen in einem Winkel sich schneiden, platt gewalzt werden. Die zum Bilden der Schläuche von beliebigem Querschnitt benutzte Röhre hat dem entsprechend einen runden, elliptischen oder rechteckigen Querschnitt.

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