Titel: Butylirung des Anilins.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1881, Band 241/Miszelle 17 (S. 472)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj241/mi241mi06_17

Butylirung des Anilins.

Durch Erhitzen von salzsaurem Anilin mit Isobutylalkohol auf 230° erhielt A. Studer (Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft, 1881 S. 1472) Amidobutylbenzol. Beim Behandeln des salzsauren oder schwefelsauren Amidobutylbenzols mit Natriumnitrit und darauf folgendem Kochen mit Wasser wurde Butylphenol, C6H4.C4H9.OH, erhalten, welches bei 99° schmilzt und bei 231° siedet. Butylphenol wurde nun in Eisessig gelöst und unter Abkühlen rauchende Salpetersäure zugefügt. Nach erfolgter Einwirkung wurde in viel Wasser gegossen und der Niederschlag aus Alkohol umkrystallisirt. Es wurden so lange gelbe Nadeln von Dinitrobutylphenol, C6H2(NO2)2C4H9.OH, erhalten, welche bei 93° schmelzen. Es ist eine kräftige Säure, liefert ein gut krystallisirtes Ammoniaksalz und hat die Eigenschaften eines gelben Farbstoffes.

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