Titel: Verpacken von Butter in Pergamentpapier.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1881, Band 241/Miszelle 9 (S. 470)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj241/mi241mi06_9

Verpacken von Butter in Pergamentpapier.

R. Amsink macht in der Milchzeitung, 1881 S. 431 den Vorschlag, in eine Form gepreſste Butter in Pergamentpapier einzuschlagen und dieses dann luftdicht zu verkleben. Dagegen berichtet J. W. Seibel (Daselbst S. 468), er habe längere Zeit hindurch Pergamentpapier auf die Butter unter dem Deckel der Tonnen legen lassen, bis ihm von England die Bemerkung gemacht wurde, daſs sich an der oberen Fläche der Butter kleine weiſse Punkte entwickelten, welche vom Papier herrührten, weshalb um Weglassung desselben ersucht wurde. Er fand nun durch entsprechende Versuche, daſs die mit dem Papier in längere Berührung gewesene Butter abschmeckend wurde, daſs ferner das Auslegen der inneren Seiten der Butterfässer mit Pergamentpapier das Staffigwerden der Butter beförderte. Beim Trockenwerden des Papieres löst es sich von den Stäben, oder es entstehen Falten und an solchen Stellen wuchert der Staff bei längerem Stehen der Butter besonders stark.

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