Titel: Neuerungen an Heftstiften.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1881, Band 242/Miszelle 3 (S. 67)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj242/mi242mi01_3

Neuerungen an Heftstiften.

Die Heftstifte zum Befestigen von Papier, Leinwand o. dgl. auf Holz, z.B. Reiſsbrettstifte, müssen, um nicht durchzurutschen, mit einem groſsen Kopf versehen sein und werden bekanntlich aus einer runden Platte hergestellt, in welcher man einen spitzen Stift befestigt. Eine gute Befestigung des Stiftes ist aber verhältniſsmäſsig theuer, so daſs z.B. häufig der Stift an Reiſsbrettnägeln beim Einstecken der letzteren sich durchdrückt.1) Diesem Uebelstand hilft nun W. Motz in Berlin (* D. R. P. Kl. 70 Nr. 14077 vom 19. October 1880) in einfacher Weise dadurch ab, daſs er direct aus der Platte eine geeignet geformte Spitze so herausschneidet, daſs sie, in der Mitte der Platte festbleibend, rechtwinklig zur Platte abgebogen, den Stift bildet. Soll der Stift länger ausfallen, als der Kopf ihn hergeben kann, so wird er breiter geschnitten und in die Länge gepreſst. Zum Ausheben der Nägel wird eine eigene Gabel beigegeben.

Textabbildung Bd. 242, S. 67
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Um dies hintanzuhalten, haben Eschmann und Kirsten (1880 235 * 242) die gewöhnlichen Heftstifte mit einer Platte überzogen.

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