Titel: Ein Riesen-Reiſsbrett.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1881, Band 242/Miszelle 4 (S. 67–68)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj242/mi242mi01_4

Ein Riesen-Reiſsbrett.

Zum Gebrauch beim Entwerfen von Schiffen und Maschinen, insbesondere zum Zeichnen der Einzelconstructionen in natürlicher Gröſse, wird – wie die Deutsche Bauzeitung, 1881 * S. 391 mittheilt – im Neubau der technischen Hochschule bei Charlottenburg ein Reiſsbrett (Schnürboden) von 43m Länge |68| und 8m,2 Breite als Fuſsboden eines Raumes durch die Parkettfabrik von L. H. Mittag in Spremberg ausgeführt. Das ganze Reiſsbrett besteht aus etwa 500 Theilen, welche, um Nagelung, Verschraubung oder Verleimung zu vermeiden, nach Kofeld's Construction, Patent Unger, zusammengefügt sind. Abweichend von dieser früher beschriebenen Construction (1881 240 * 193) sind hier jedoch die Belagbretter an den Auflagerleisten durch eiserne Klammern befestigt, während die Lage der Endstöſse von je vier zusammenstoſsenden Brettern durch eingeschobene Flacheisenschienen gesichert wird.

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