Titel: Bright's Nadeltelegraph.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1881, Band 242/Miszelle 6 (S. 69)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj242/mi242mi01_6

Bright's Nadeltelegraph.

Der von Ch. T. Bright angegebene Nadeltelegraph enthält nach dem Telegraphic Journal, 1881 Bd. 9 S. 59 einen auf dem unteren Schenkel eines hufeisenförmigen permanenten Magnetes stehenden Elektromagnet; der in dem oberen Pole des Magnetes gelagerte Anker ragt zwischen die in die oberen Kernenden des Elektromagnetes eingeschraubten Polschuhe aus weichem Eisen herab und spielt beim Telegraphiren zwischen denselben. Die Fortsetzung des Ankers nach oben zu bildet ein Aluminiumstreifen, an welchem ein nach vorn zu gerichteter und durch einen nach oben zu aus der Achse des Zeigers oder der Nadel vorstehenden Stift hindurchgehender Arm befestigt ist, welcher somit die Ablenkungen des Ankers auf die Nadel überträgt. Am Aluminiumstreifen ist ferner, etwas unterhalb des Armes, ein Hämmerchen angebracht, das bei jeder Bewegung des Streifens nach links oder nach rechts an ein Schallkästchen aus Neusilber anschlägt und so die telegraphirten Zeichen auch hörbar macht. Die beiden verschieden gestimmten, mit ihrer Mündung durch zwei Löcher im Zifferblatte hindurchragenden Kästchen bestimmen zugleich die Weite des Ausschlages der Nadel. An dem Anker ist noch ein Blättchen befestigt, aus welchem zu jeder Seite des Ankers ein Stift vorsteht; auf diesen beiden Stiften ruht ein einarmiger Hebel mit seinem freien Ende und dämpft die Bewegungen des Ankers, da er bei jeder Bewegung gehoben werden muſs. Dieser Telegraph soll ungemein empfindlich sein, nur ¾ so kräftige Ströme erfordern als andere Nadeltelegraphen.

E–e.

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