Titel: Ueber die Herstellung krystallisirbarer Ameisensäure.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1881, Band 242/Miszelle 17 (S. 152)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj242/mi242mi02_17

Ueber die Herstellung krystallisirbarer Ameisensäure.

Im Anschluſs an seine früheren Mittheilungen (1865 178 300) über die fabrikmäſsige Darstellung von Ameisensäure aus Oxalsäure und Glycerin macht Lorin in den Comptes rendus, 1881 Bd. 92 S. 1420 die Mittheilung, daſs man sofort Ameisensäure von 89 bis 96 Proc. Gehalt erhält, wenn man das concentrirte Glycerin statt mit krystallisirter mit entwässerter Oxalsäure versetzt. Lorin fügte zu 560g Glycerin wiederholt 600g Oxalsäure und erhielt für die 10 ersten Zusätze eine Säure von 92 Proc., für die 10 folgenden eine solche von 95,8, für die nächsten von 95,1 und für die vierten 10 Zusätze von 94,2 Proc. Bei der Destillation aus dem Wasserbade erhielt er 99 Procent der theoretischen Ausbeute. Zur Herstellung 100 procentiger Säure schüttelt man die erwähnte starke Säure mit gepulverter entwässerter Borsäure, gieſst klar ab und rectificirt vorsichtig.

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