Titel: Verfahren zum Verzinnen auf kaltem Wege.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1881, Band 242/Miszelle 10 (S. 229–230)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj242/mi242mi03_10

Verfahren zum Verzinnen auf kaltem Wege.

Nachdem die zu verzinnenden Gegenstände, in einer warmen Lösung von Potasche von Fett befreit, in einem 15 bis 20 Proc. Schwefelsäure enthaltenden |230| Bade gebeizt sind und noch ein Abreiben mit Sand und ein Waschen in reinem Wasser erfolgt ist, werden dieselben nach J. Zilken in Riehl bei Köln (D. R. P. Kl. 48 Nr. 14917 vom 18. August 1880) in ein Verzinnungsbad gebracht, welches folgendermaſsen zusammengesetzt ist: Auf 100l Wasser kommen 200 bis 300g reines Zinnsalz (Zinnchlorür), 300g pulverisirter Alaun, 450g gewöhnliches graues Salz und 200g reiner pulverisirter Weinstein. In dieses Bad werden die mit Zinkstreifen umgebenen, gereinigten Gegenstände gebracht, in welchem sie 8 bis 10 Stunden liegen bleiben. Nach dieser Zeit sind die Gegenstände vollständig verzinnt, die alsdann noch in eine Lösung gelegt werden, welche auf 1l 8 bis 10g kohlensaure Magnesia enthält. Endlich werden die Gegenstände bei gelinder Wärme getrocknet und mit feinem Sande abgerieben.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Orte
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: