Titel: Kohlensaures Wasser zu Feuerlöschzwecken.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1881, Band 242/Miszelle 11 (S. 230)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj242/mi242mi03_11

Kohlensaures Wasser zu Feuerlöschzwecken.

W. Raydt in Hannover (* D. R. P. Kl. 61 Nr. 15039 vom 21. October 1880) gibt ein Verfahren und eine Vorrichtung an, um mittels tropfbar flüssiger Kohlensäure (vgl. 1881 239 210) Wasser zu sättigen und zu Feuerlöschzwecken weit oder hoch zu werfen. Die flüssige Kohlensäure befindet sich in einem dicht verschlossenen Gefäſs, ebenso das Wasser. Kohlensäure- und Wasserbehälter stehen durch ein Rohr mit eingeschaltetem Druckreductionsventil mit einander in Verbindung. Die in Gasform in den Wasserbehälter überströmende Kohlensäure sättigt das Wasser, bis der durch das Reductionsventil bedingte Druck im Wasserbehälter erreicht ist; der Druckregulator hindert dann den weiteren Zutritt von Kohlensäure. In Folge des vorhandenen Druckes wird das kohlensaure Wasser dem Gefäſs nach Oeffnen des Abfluſshahnes in kräftigem Strahl entströmen.

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