Titel: Haubold's Verfahren und Schleifmaschine zur Bearbeitung von Hartwalzen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1881, Band 242/Miszelle 4 (S. 227)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj242/mi242mi03_4

Haubold's Verfahren und Schleifmaschine zur Bearbeitung von Hartwalzen.

Entgegen dem gebräuchlichen Verfahren, aus dem Guſs kommende, rohe Hartwalzen erst abzudrehen und dann fertig zu schleifen, will C. Haubold in Chemnitz die Walzenbearbeitung (abgesehen vom Andrehen der Lagerstellen) nur durch Schleifen vollführen in der Weise, daſs die Walze auf einer eigens für diesen Zweck construirten Maschine (* D. R. P. Kl. 67 Nr. 13978 vom 2. November 1880) zunächst vorgeschliffen und dann auf einer zweiten Maschine fertig geschliffen werde. Die Vorschleifmaschine besteht aus einem festliegenden Schleifstein, gegen welchen die in pendelnden Lagern ruhende Walze entweder mit Hilfe einer Druckrolle, oder mittels eines zweiten Schleifsteines gedrückt wird. Die Walze ist ihrer Achse nach verschiebbar. Ihre Pendellager ruhen entweder auf einem Hobelmaschinentisch, oder die Lagerarme sind an einem Prisma befestigt, welches auf einer um eine Achse drehbaren Wange gleitet. Um namentlich lange und dünne Walzen vor dem Durchbiegen zu sichern, sind solche durch eine besondere Vorrichtung in der Mitte unterstützt, welche aus einem mit Tragrollen versehenen Hebel besteht.

H–s.

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