Titel: Geschwindigkeiten bei Laufkrahnen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1881, Band 242/Miszelle 1 (S. 304)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj242/mi242mi04_1

Geschwindigkeiten bei Laufkrahnen.

Einer Mittheilung der Zeitschrift des Vereines deutscher Ingenieure, 1881 * S. 493 über Laufkrahnconstructionen entnehmen wir, daſs die erste deutsche Firma im Krahnbau, L. Stuckenholtz in Wetter a. d. Ruhr, bei ihren 500 Ctr.-Laufkrahnen folgende Geschwindigkeiten erreicht:

Lastbewegung: Schwere Lasten 0m,736, leichte Lasten (von 250 Ctr. und weniger) 1m,5 in der Minute.

Quer- oder Katzenbewegung 4m,1 in der Minute.

Längsbewegung 14m,4 in der Minute.

Die Krahnen werden mit Seilen aus feinstem Manillahanf getrieben, welche 20mm Barchmesser haben und mit einer minutlichen Geschwindigkeit von 770m über Treibrollen mit Keilkimmen von 1100mm Durchmesser und über Leitrollen von 800mm Durchmesser laufen. In Entfernungen von etwa 6m wird sowohl das treibende, als auch das getriebene Seil durch gut abgerundete und glatte guſseiserne Slippen gestützt, um das Durchhängen desselben zu verhindern. Bemerkt sei noch, daſs die englische Firma Appleby Brothers Seilgeschwindigkeiten von 1500m in der Minute anwendet.

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