Titel: Anwendung von Knöpfen zur Befestigung von Deckenputz.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1881, Band 242/Miszelle 3 (S. 304–305)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj242/mi242mi04_3
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Anwendung von Knöpfen zur Befestigung von Deckenputz.

Ein neues Verfahren zur Herstellung von Mörtel- oder Gyps-Putzdecken von Baumeister S. Müller in Nürnberg (* D. R. P. Kl. 37 Nr. 14298 vom 29. December 1880) besteht darin, daſs auf schmalen, geschlitzten Schalbrettern in möglichst gleichen, 4 bis 6cm betragenden Abständen Knöpfe aus gebranntem Thon mit gerauhten, hierzu eigens hergestellten Drahtstiften aufgenagelt werden. Die mit den Thonknöpfen benagelten Bretter werden mit kleinen Zwischenräumen an den Deckbalken befestigt, worauf man den Mörtelbewurf in gewöhnlicher Weise herstellt. Die Knöpfe haben die Form von abgestumpften Pyramiden, deren Mantellinie unter 60° geneigt ist; sie werden mit der kleineren Grundfläche, welche 35mm Durchmesser erhält, aufgenagelt und sind demnach schon durch ihre Form zum Festhalten des Bewurfes geeignet. Auch das Material entspricht dem Zweck sehr gut, da sich gebrannter Thon mit Mörtel vorzüglich verbindet. In der That sollen sich auch ausgeführte Decken aufs Beste bewährt haben. Dabei sollen sich die Herstellungskosten nicht höher als jene von Latten- oder Rohrdecken stellen.

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