Titel: Arbeitsleistung telephonischer Ströme.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1881, Band 242/Miszelle 10 (S. 389–390)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj242/mi242mi05_10
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Arbeitsleistung telephonischer Ströme.

Pellat lieſs, um durch Versuche die Arbeit zu bestimmen, welche zu Erzeugung eines Tones am Telephon hinreicht, mittels eines Unterbrechers einen Condensator von 0,33 Farad Capacität ungefähr 160 mal in der Secunde laden und entladen. Die in n Secunden verbrauchte Energiemenge betrug sonach: n C (V – V'), wobei C die Capacität, V – V' die Potentialdifferenz der Belegungen bezeichnet. Pellat konnte noch einen Ton hören, als V – V' = 0,0005 Volt betrug. Die hierbei verbrauchte Energiemenge ist so gering, daſs sie erst nach 10000 Jahren den Werth eines Grammgrades erreicht. Dadurch, daſs also 1g Wasser sich um 1° abkühlt, wird eine hinreichende Energiemenge entwickelt, um in einem Telephone 10000 Jahre hindurch einen hörbaren Ton hervorzubringen. (Nach der Zeitschrift für angewandte Elektricitätslehre, 1881 S. 378).

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