Titel: Zur Behandlung von Nahrungsmitteln.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1881, Band 242/Miszelle 20 (S. 392)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj242/mi242mi05_20

Zur Behandlung von Nahrungsmitteln.

J. Scholz in Dresden (D. R. P. Kl. 53 Nr. 15078 vom 4. Februar 1881) will Getreidearten und Hülsenfrüchte dadurch entbittern und aufschlieſsen, daſs er sie mit einer stark verdünnten Lösung von Kaliumbisulfit behandelt.

Um Lupinenheu für Schafe unschädlich zu machen, soll es nach W. Kette in Jassen, Hinterpommern (D. R. P. Kl. 53 Nr. 15165 vom 14. Januar 1881) 12 bis 24 Stunden vor der Verfütterung mit sehr stark verdünnter Schwefelsäure befeuchtet werden.

Zum Transport von Lebensmitteln sollen nach S. H. Linn in St. Petersburg (D. R. P. Kl. 81 Nr. 13909 vom 12. September 1880) die Wände des betreffenden Wagens doppelt sein. Die äuſsere Wand ist mit einer Farbe angestrichen, welche für Luft und Feuchtigkeit möglichst undurchdringlich ist, und der Zwischenraum zwischen den beiden Wänden mit gebranntem Talk und Kaolin gefüllt. Die eintretende Luft wird mittels Schwefelsäure unter Anwendung von gebranntem Kaolin getrocknet. Desinficirende Wirkung wird derselben dadurch ertheilt, daſs sie durch mehrere Salicylsäure enthaltende Behälter geleitet wird.

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