Titel: Steinmayer's Siebspannvorrichtung mit Egalisirwalze.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1881, Band 242/Miszelle 3 (S. 451)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj242/mi242mi06_3

Steinmayer's Siebspannvorrichtung mit Egalisirwalze.

Bei den gebräuchlichen Siebspannvorrichtungen werden die für die Papierfabrikation bestimmten Siebe von Hand mittels einer kleinen Walze von fehlerhaften, also erhabenen oder zu dicken Stellen befreit; dies ist durchaus nothwendig, da diese Ungleichheiten die Hauptursache des schnellen Schadhaftwerdens der Siebe sind; doch ist die bisherige Methode nicht nur sehr zeitraubend, sondern vor allen Dingen ungenau, da immer Unebenheiten im Draht oder beim Weben entstandene Fehler übersehen werden. C. Steinmayer in Reutlingen (* D. R. P. Kl. 49 Nr. 15748 vom 12. März 1881) will diesen Uebelstanden durch die Verwendung einer dritten Walze, Egalisirwalze, begegnen. Das Sieb wird wie üblich über zwei Walzen gespannt, deren eine lest hegt, während die andere beweglich ist und. das Anspannen des Siebes besorgt. Gegen die feste Walze drückt die Egalisirwalze. Wird durch Rotation dieser festen Walze nun das Sieb bewegt, so müssen sämmtliche Stellen desselben zwischen ihr und der Egalisirwalze hindurch, werden also ausgeglichen Hat das Sieb die Walzen mehrere Male passirt, so müssen sämmtliche Unebenheiten verschwunden sein.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Orte
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: