Dieses Projekt wird gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und präsentiert von der Sächsischen Landesbibliothek — Staats- und Universitätsbibliothek Dresden und der Humboldt-Universität zu Berlin.
Bremker's Fallhammer für Fuſsbetrieb.Mit Abbildungen auf Tafel 10.Der Grund, weshalb bei Fallhämmern für Hand- und Fuſsbetrieb Hammerköpfe höchstens von dem Eigengewichte des Arbeiters angewendet werden, ist darin zu suchen, daſs bei den bisherigen Hämmern die Uebertragung der Kraft durch nutzlose Widerstände zu sehr geschwächt wurde. Die vorliegende Construction von W. Bremker in Schönenberge bei Halver, Westfalen (* D. R. P. Kl. 49 Nr. 15024 vom 1. Januar 1881) will diese Uebelstände vermeiden und die Verwendung von Hammerbären bis zu einem Gewicht von 100k ermöglichen. Es soll dies durch eine neue Anordnung zum Heben und Auslösen der Hammerbären geschehen. Der Hammerbär B (Fig. 33 und 34 Taf. 10) wird gehoben, d.h. sein Riemen wickelt sich auf der losen Rolle M auf, wenn die in einer Gabel Z gelagerte und auf der Welle F in Nuth und Feder gleitende Kupplungshälfte N durch eine Seitwärtsschiebung mittels |106| Die linke Hand kann nun das Werkstück auf den Ambos bringen und die rechte rückt dann mittels des Hebels vW den Riegel u aus. Der Hammer fällt. Hierbei wird das Schwungrad G durch den Fuſstritt in flottem Gang erhalten, so daſs nach Einrückung des Muffes N in die Trommel M der Bär sofort wieder gehoben wird. Es können nun durch Steuerung mit dem Hebel PO schwächere Schläge durch den Hammer ausgeführt werden, wenn man den Bär nie über den Riegel u sich heben läſst. Mg. |
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