Dieses Projekt wird gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und präsentiert von der Sächsischen Landesbibliothek — Staats- und Universitätsbibliothek Dresden und der Humboldt-Universität zu Berlin.
Excenterschere mit Lochapparat für Handbetrieb.Mit Abbildungen auf Tafel 24.Eine praktische Excenterschere mit Lochapparat für Handbetrieb hat E. Kircheis in Aue (* D. R. P. Kl. 49 Nr. 16166 vom 3. Mai 1881) construirt. Der zum Theil im Gestell A (Fig. 17 Taf. 24) geführte Stöſsel B ist unweit seines Auges, in welchem der excentrische Theil der Achse a lagert, noch mit zwei Lappen f und g versehen, wovon der eine den beweglichen Backen b einer Schere bildet, der andere diesem zunächst als Gegenarm dient. Zwei ähnliche Lappen h und i, einer davon mit dem festen Scherblatt c, befinden sich jenen gegenüber am Gestell A, so daſs der Gegenarm g am Lappen i, der Scherbacken f am Lappen h und das Stöſselauge selbst noch an der Vorderfläche der einen Warze k gleitet. Dadurch wird nicht allein den Scherbacken ihre sicherste Führung (namentlich gegen Zurückdrängen beim Schneiden) gegeben, sondern auch der weitere Vortheil erreicht, den Gegenarm g in Gemeinschaft mit dem Lappen i, wie in der Figur angedeutet, erforderlichen Falles als Drahtabschneider benutzen zu können. Der untere Theil der Lochstanze bietet sonst nichts Auſsergewöhnliches. Die Bewegung wird dem Stöſsel B zum Lochen sowohl, wie zum Abscheren durch den auf die Excenterwelle a gesteckten Hebel d mitgetheilt. |
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