Dieses Projekt wird gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und präsentiert von der Sächsischen Landesbibliothek — Staats- und Universitätsbibliothek Dresden und der Humboldt-Universität zu Berlin.
Papierne Fuſsboden-Bekleidung.Hierbei werden keine Papierteppiche gekauft, sondern auf dem Fuſsboden selbst – nach der Papierzeitung, 1881 S. 916 – in folgender Weise hergestellt: Man reinigt erst den Fuſsboden sorgfältig und füllt dann alle Löcher und Spalten mit einer Masse aus, die durch Tränken von Zeitungen mit einem Kleister bereitet ist, welchen man aus 0k,5 Weizenmehl, 3l Wasser und 1 Löffel voll gepulvertem Alaun gründlich zusammenmischt. Der Fuſsboden wird dann mit solchem Kleister durchaus bestrichen und dann mit einer Lage Manilla- oder anderem kräftigen Hanfpapier bedeckt. Will man etwas recht Dauerhaftes schaffen, so bestreicht man die Papierlage wieder mit demselben Kleister, legt eine zweite Lage Papier darauf und läſst gründlich trocknen. Dann kommt wieder eine Lage Kleister und auf diese als oberste Schicht Tapetenpapier beliebiger Art. Um diese Tapete noch gegen Abnutzung zu schützen, gibt man ihr zwei oder mehr Anstriche mit einer Lösung von etwa 250g weiſsem Leim in 2l heiſsem Wasser, läſst sie trocknen und beendet die Arbeit mit einem Anstrich von hartem Oelfirnis. |
Suche im Journal
→ Hilfe
Alternative Artikelansichten
Feedback
|
Die Textdigitalisate des Polytechnischen Journals stehen unter der Lizenz Creative Commons by-nc-sa 3.0, die Bilddigitalisate unter Creative Commons by-nc-nd 3.0. Weitere Informationen finden Sie in unseren Nutzungsbedingungen.