Dieses Projekt wird gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und präsentiert von der Sächsischen Landesbibliothek — Staats- und Universitätsbibliothek Dresden und der Humboldt-Universität zu Berlin.
Elektrische Steuerung von Luftballons.Die Anwendung einer secundären Batterie in Verbindung mit einer Dynamomaschine zur Steuerung von Luftballons besäſse vor anderen Motoren den Vorzug der Beseitigung der Feuergefährlichkeit und der Unveränderlichkeit des Gewichtes. Tissandier hat daher nach den Comptes rendus, 1881 Bd. 93 S. 255 Versuche mit einem kleinen, 3m,50 langen und in der Mitte 1m,30 im Durchmesser haltenden, bei Füllung mit Wasserstoff 2k Steigkraft besitzenden länglichen Ballon gemacht. Die kleine, von G. Trouvé gelieferte Siemens'sche Dynamomaschine wog 220g und trieb eine zweiflügelige Schraube von 0m,40 Durchmesser; die secundäre Batterie wog 1k,300. Die Schraube machte 6,5 Umgänge in der Secunde und bewegte den Ballon mit 1m Geschwindigkeit in der Secunde während mehr als 40 Minuten. Zwei hinter einander geschaltete Elemente von je 500g Gewicht trieben eine Schraube von 0m,60 Durchmesser und ertheilten dem Ballon etwa 10 Minuten hindurch ungefähr 2m Geschwindigkeit in der Secunde. Auch die Leistung der kleinen Dynamomaschine wurde gemessen und unsere Quelle theilt auch die gefundenen Werthe mit. Aehnliche Zahlenangaben, z. Th. bei Anwendung auf einem 3 Personen tragenden, auf der Seine bezieh. dem See im Bois de Boulogne fahrenden Schüfe von 5m,50 Länge und 1m,20 Breite, enthalten die Comptes rendus, 1881 Bd. 93 S. 287. |
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