Dieses Projekt wird gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und präsentiert von der Sächsischen Landesbibliothek — Staats- und Universitätsbibliothek Dresden und der Humboldt-Universität zu Berlin.
Zur Untersuchung von Geweben.A. Remont (Journal de Pharmacie et de Chimie, 1881 Bd. 4 S. 135) legt das zu untersuchende Gewebe 15 Minuten in mit 5 Proc. Salzsäure versetztes Wasser, kocht, wäscht aus und trocknet. Nun sucht man die Kettenfäden von den Schuſsfäden durch Auszupfen zu trennen und verbrennt einige Fäden: Wolle und Seide entwickeln dabei einen Geruch nach verbranntem Hörn, geben beim Erhitzen mit Natron Ammoniak; Seide löst sich in einer concentrirten Lösung von Chlorzink, Wolle nicht, wohl aber in heiſser Natronlauge. Pflanzenfasern geben diese Reactionen nicht. |
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