Titel: Zur Düngerbereitung (Patentklasse 16).
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1882, Band 244/Miszelle 15 (S. 85–86)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj244/mi244mi01_15

Zur Düngerbereitung (Patentklasse 16).

E. Ernst in Beesenlaublingen, Prov. Sachsen (D. R. P. Nr. 10894 vom 23. September 1879, Zusatz Nr. 11543, 14016, 14212 bezieh. 14285 vom 23. Mai, 31. October bezieh. 3. December 1880) will Melasseschlempe und sonstige Melasseabfälle auf 45 bis 550 B. eindampfen und heiſs mit 15 Proc. einer Schwefelsäure von 66°, dann mit 15 Proc. Holzkohlenmehl oder Torferde, trockenem Blut u. dgl. mischen, um ohne Verlust von Stickstoff ein trockenes Düngepulver zu erhalten.

|86|

H. Oppermann in Bernburg (D. R. P. Nr. 16033 vom 21. November 1880) schlägt zu gleichem Zweck vor, 40 Th. Melassenschlempe mit 30 Th. gebrannten Kalk zu mischen. – Das Ammoniak dürfte hierbei verloren gehen.

Gaillet in Lille (Journal des fabricants de sucre, 1881 Nr. 42) versetzt die aus dem Destillirapparate kommende Rübenschlempe mit etwas Eisenchlorid und fällt mit Kalkmilch aus. Die geklärte Flüssigkeit läuft ab, der Niederschlag, welcher getrocknet 6,22 Proc. Stickstoff und 3,77 Proc. Phosphorsäure enthält, wird als Dünger verwendet. – Hierbei wird also Kali und Ammoniak verloren gegeben.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Orte
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: