Titel: Zur Gewinnung von Gespinnstfasern.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1882, Band 244/Miszelle 7 (S. 83–84)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj244/mi244mi01_7

Zur Gewinnung von Gespinnstfasern.

Um aus der Ramie (Urtica utilis) im grünen Zustande die Gespinnstfaser ohne Rösten zu gewinnen, soll man nach P. A. Favier (Oesterreichisches |84| Patent Kl. 29 vom 10. Februar 1880) die Ramie in groſse Holzkasten packen und nun aus einem Dampfkessel Wasserdampf einführen. Wenn die Ramie frisch ist, kann man die Operation als beendet ansehen, sobald der Dampf durch die Fugen des Kastens tritt; ist sie über 8 Tage geschnitten, so muſs der Dampf länger eingeführt werden. Die nach dieser Behandlung von den holzigen Stengeln befreiten Spinnfasern bewahren ihre ursprüngliche Parallelität und erleichtern somit das später vorzunehmende Hecheln.

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