Titel: Ueber die Aufbewahrung von Gerbmitteln.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1882, Band 244/Miszelle 15 (S. 169–170)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj244/mi244mi02_15

Ueber die Aufbewahrung von Gerbmitteln.

Nach Versuchen von Müntz und Schön (Journal de Pharmacie et de Chimie, 1881 Bd. 4 S. 583) verlieren die Gerbereirinden beim Aufbewahren an Gerbstoff. Eine Birkenrinde mit 15,8 Procent Tannin hatte nach 1½jähriger |170| Aufbewahrung nur noch 8,2 Proc., Eichenrinde statt 14,8 Proc. nach 14 Monaten nur noch 8,7 Proc. Gerbstoff. Der Gerbstoff wird unter dem Einfluſs des atmosphärischen Sauerstoffes unter Entwicklung von Kohlensäure in nicht mehr gerbende Stoffe übergeführt. Sehr rasch nimmt der Gerbstoffgehalt ab, wenn die Rinde dem Regen ausgesetzt ist, ziemlich schnell auch, wenn sie beim Einsammeln naſs war, oder an feuchten Orten aufbewahrt wird.

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