Titel: Hopkins' Depolarisirung der Elektroden.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1882, Band 244/Miszelle 7 (S. 168)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj244/mi244mi02_7

Hopkins' Depolarisirung der Elektroden.

Um die Polarisation der negativen Elektrode in galvanischen Elementen mit einer Flüssigkeit zu vermindern, werden mechanische Mittel angewendet, welche in der einen oder der anderen Weise die Erregungsflüssigkeit bewegen. Zu diesem Zwecke hat G. M. Hopkins nach dem Scientific American, 1882 Bd. 45 * S. 407 die folgende Anordnung getroffen. Er legt in eine Nebenschlieſsung der Batterie einen Elektromagnet mit sehr groſsem Widerstand, welcher also nur einen sehr geringen Theil des Stromes verbraucht und dafür die Bewegung der Flüssigkeit zur rechten Zeit veranlaſst. So lange nämlich der Anker des Elektromagnetes angezogen ist, legt er sich sperrend vor den Windflügel eines kleinen billigen Triebwerkes. Wird der von der Batterie gelieferte Strom zufolge der Polarisation zu klein, so wird der Anker abgerissen, das Triebwerk läuft und setzt mittels einer Kurbel, einer Lenkstange und eines zweiarmigen Hebels auf horizontaler Achse eine längere horizontale Stange in hin- und hergehende Bewegung, mit welcher in jedem Elemente ein verticaler, zwischen Zink und Kohle befindlicher Ebonitstab verbunden ist, welcher dabei die Erregungsflüssigkeit so lange rührend bewegt und dadurch frische Flüssigkeit mit Zink und Kohle in Berührung bringt, bis der Strom wieder die nöthige Stärke hat und der Elektromagnet das Laufwerk wieder hemmt.

E–e.

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