Titel: Muir's Fräser.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1882, Band 244/Miszelle 5 (S. 253)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj244/mi244mi03_5

Muir's Fräser.

Textabbildung Bd. 244, S. 253

Eigentümliche Formen schlägt Alf. Muir in Firma Muir und Comp. in Manchester (* D. R. P. Kl. 49 Nr. 16170 vom 11. Mai 1881) für cylindrisch und kugelförmig gestaltete Fräser vor, sowie für beliebig geformte Schneidewerkzeuge: Bohrer, Räumer und Meiſsel. Die Zähne oder Schneidkanten der Fräser oder Räumer werden auf gewöhnliche Weise ausgeführt, sodann aber durch spiralförmig angeordnete Nuthen zertheilt, so daſs eine gröſsere Anzahl von Zähnen oder Schneiden entsteht. Diese Nuthen sind unten weiter als oben; es bleibt demnach die Schneidkante jedes Zahnes breiter als irgend ein Theil des Zahnkörpers, so daſs zu beiden Seiten derselben Raum genug für Späne und zur Verhütung eines Klemmens vorhanden ist. Bei flachen Schneidinstrumenten, wie sie für Hobel- und Drehbänke oder ähnliche Maschinen gebräuchlich sind, werden die Nuthen quer zur Schneide angeordnet, so daſs nicht ein einzelner Span genommen, sondern bei einem Schnitt mehrere Rinnen neben einander gleichzeitig gebildet werden, welche durch zwischenliegende Rippen getrennt sind, die beim nächsten Schnitt fortfallen. Auf solche Weise läſst sich eine groſse Fläche in kurzer Zeit bearbeiten.

Mg.

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