Titel: Herstellung von Bariumoxyd.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1882, Band 244/Miszelle 9 (S. 254–255)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj244/mi244mi03_9

Herstellung von Bariumoxyd.

Wenn nach E. J. Maumené in Lyon (D. R. P. Kl. 75 Nr. 17385 vom 21. Juni 1881) schwefelsaures Barium mit Eisenoxyd auf 1000 bis 1200° erhitzt wird, so entweichen Schwefligsäure und Sauerstoff, zurück bleibt eine Verbindung von Fe2O3.BaO, welcher jedoch das Bariumoxyd nicht durch Wasser entzogen werden kann. Sie wird daher bei Rothglut mit Wasserstoff reducirt, worauf das Bariumoxyd von dem metallischen Eisen getrennt werden kann. Wird das reducirte Gemisch von Eisen und Bariumoxyd mit Schwefelbarium |255| behandelt, so erhält man Bariumoxyd und Schwefeleisen: Fe2.BaO + 2BaS + 2H2O = 3BaO + 2FeS + 2H2.

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