Titel: Keiser und Schmidt's selbsttätiger Batterieausschalter.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1882, Band 244/Miszelle 4 (S. 463)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj244/mi244mi06_4

Keiser und Schmidt's selbsttätiger Batterieausschalter.

Bei nur zeitweisem Gebrauch eines Batteriestromes, wie z.B. in der Elektrotherapeutik, ist es unter Umständen wünschenswerth, den Strom nach Verlauf einer bestimmten Zeit selbstthätig zu unterbrechen. Der dazu von Keiser und Schmidt in Berlin (* D. R. P. Kl. 21 Nr. 17193 vom 19. Juni 1881) construirte Apparat besteht aus einem Uhrwerk, auf dessen Federtrommelachse eine über einem Zifferblatte befindliche Kurbel aufgesteckt ist, durch deren Stellung auf einen gewählten Zeitabschnitt des Zifferblattes die Feder um ein entsprechendes Stück aufgezogen wird. Am anderen Ende trägt die Achse in übereinstimmender Lage mit der Kurbel einen Arm, der im Ruhezustand an einem Stifte anliegt und in dieser Lage mittels eines Elfenbeinkeiles zwei Contact machende Federn aus einander drückt. Wird die Feder des Uhrwerkes durch Drehen der Kurbel aufgezogen, so verläſst der Keil die Federn und der Contact ist so lange hergestellt, bis die Kurbel ihren Rücklauf beendet hat und durch Einschieben des Keiles den Contact wieder aufhebt. Bevor aber der Arm die Ruhelage wieder erreicht, geht eine an ihm befindliche, um eine Achse drehbare Nase unter dem Stiel eines Hämmerchens hinweg, hebt das letztere, um es kurz vor Ablauf des Werkes gegen eine Glocke fallen zu lassen, als Signal, daſs der Stromschluſs binnen einer Minute aufhören wird, so daſs derselbe auch nach Bedarf, ohne Unterbrechung, beliebig verlängert werden kann.

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