Titel: Herstellung von Salpeter aus Osmosewasser.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1882, Band 245/Miszelle 13 (S. 192)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj245/mi245mi04_14

Herstellung von Salpeter aus Osmosewasser.

Nach einer Mittheilung in der Sucrerie indigène, 1882 Bd. 19 S. 69 verarbeitet die Zuckerfabrik zu Havrincourt Osmosewasser theils auf Düngesalze, theils auf Salpeter und Chlorkalium. Die Verdampfungsrückstände des Osmosewassers bestehen angenähert aus:

Salpetersaures Kalium 46,0
Chlorkalium 33,3
Schwefelsaures Kalium 4,0
Zucker 5,3
Wasser 5,6
Unlösliches 0,8
Organische Stoffe 5,0
––––
100,0.

100k dieses Rohsalzes werden je nach dem Gehalte an Stickstoff mit 16 bis 27 M. bezahlt. Um an Brennstoff für die Verdampfung zu sparen, wird vorgeschlagen, die Osmosewässer zunächst durch Gradirwerke zu concentriren.

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