Titel: Oriolle's selbstthätige Feuerlöschvorrichtung.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1883, Band 247/Miszelle 4 (S. 45)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj247/mi247mi01_4

Oriolle's selbstthätige Feuerlöschvorrichtung.

Ausbrechenden Bränden will P. Oriolle in Nantes, Frankreich (* D. R. P. KL 61 Nr. 18450 vom 18. September 1881) dadurch in selbstwirkender Weise entgegentreten, daſs er in dem zu schützenden Gebäude Wasserstandrohre a mit Brausenköpfen i anbringt, deren Verschluſskappen b durch den Bügel c und den Haken e niedergehalten sind; letzterer ist aus einer leicht schmelzbaren Legirung hergestellt und mit einer Durchbohrung f versehen, in welcher ein die Wärme gut leitender Stift steckt. Erreicht nach Abbruch eines Brandes die Temperatur eine gewisse Höhe, so reiſst der Haken e in der Nähe der Bohrung f, die Kappe b wird abgeschleudert und das Wasser tritt durch den Brausenkopf i ungehindert aus.

Textabbildung Bd. 247, S. 45

Der Vorschlag erinnert an jenen, in Theatern zwischen den Sofitten Schnüre anzubringen, welche durch Gewichte gespannt sind und mit Wasserhähnen derart in Verbindung stehen, daſs beim Reiſsen der sich entzündenden Schnur das fallende Gewicht das Oeffnen des Hahnes bewirkt. Eine groſse praktische Bedeutung ist solchen Vorschlägen nicht beizumessen.

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