Titel: Elektrische Grubenbahn.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1883, Band 247/Miszelle 5 (S. 45–46)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj247/mi247mi01_5

Elektrische Grubenbahn.

Die auf S. 367 Bd. 246 gegebenen Mittheilungen über die von Siemens und Halske ausgeführte elektrische Eisenbahn in den kgl. sächsischen Steinkohlengruben in Zaukeroda bei Dresden wurden von Oberingenieur C. Frischen in einem Vortrage im Verein für Eisenbahnkunde am 14. November 1882 in folgender Weise ergänzt: Die 700m lange Bahn hat zwei Geleise von je 566mm Spurweite. Die Locomotive, welche 8000 bis 10000k Bruttolast mit einer Geschwindigkeit von 12km in der Stunde befördert, ist nur 800mm breit; ihr Radstand ist 450mm, der Durchmesser der Triebräder 340mm; ihre Länge zwischen |46| den Buffern 2430mm; ihre Höhe beträgt von Schienenoberkante bis Mitte Buffer 765 und bis Oberkante des Verdecks 1040mm. Da die Locomotive nicht gedreht werden soll, ist an beiden Enden ein Sitz für den Locomotivführer angebracht. Die Dynamomaschine mit etwa 900 Umdrehungen in der Minute führt den Strom durch ein Kabel in den Schacht und durch eine ähnliche Rückleitung wieder heraus. (Deutsche Bauzeitung, 1882 S. 573.)

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