Titel: Einfluſs früh und spät gesäeter Samenträger auf die Beschaffenheit der Samen und den Zuckergehalt der nachfolgenden Rübengeneration.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1883, Band 247/Miszelle 12 (S. 187)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj247/mi247mi04_12

Einfluſs früh und spät gesäeter Samenträger auf die Beschaffenheit der Samen und den Zuckergehalt der nachfolgenden Rübengeneration.

Nach den umfassenden Versuchen von G. Marek ist die Samenzucht aus kleinen Rüben ökonomischer als die aus groſsen. Man spart an Land-, an Kultur-, Ernte- und Aufbewahrungskosten und bewerkstelligt die darauf folgende Einpflanzung im 2. Jahre viel billiger und schneller. Die Entwicklung der Samenpflanze aus kleinen Rüben beschränkt sich auf eine geringe Zahl von Trieben, welche höher wachsen und weniger Neigung zum Niederbiegen der Samenstengel zeigen. Sie entwickeln gewichtsvollere hellere Samen, welche schneller reifen. In der darauf folgenden Generation erzeugten diese Samen toben, welche sich von jenen, deren Entwickelung aus Samen groſser Rüben stattgefunden hatte, durch kein Qualitätsmerkmal unterschieden, wahrscheinlich auch deshalb, weil die Samenträger der kleinen Rüben mit der entsprechenden Sorgfalt ausgewählt worden waren. (Nach den Mittheilungen des landwirtschaftlichen Institutes der Universität Königsberg, Heft 1 S. 157).

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